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Das neue LehrerInnenausbildungsgesetz wurde am 7. Mai 2009 vom Landtag NRW bereits in der zweiten Lesung verabschiedet.
Hier könnt ihr das Gesetz nachlesen.
Die Lehramtszugangsverordnung regelt die Verteilung der Leistungspunkte (
PDF).
Stellungnahme des 35. StuPa zum Gesetzentwurf (
PDF)
Stellungnahme des gew-Landesvorstands (
PDF)
Studie der gew zur Reformdebatte in der Lehramtsausbildung (
PDF)
Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:
bisher | in Zukunft |
|---|---|
Lehramt Grund-, Haupt- und Realschule als ein Studiengang | eigenständiger Studiengang Grundschule und starke Differenzierung zwischen Haupt- und Realschule |
Master of Education mit 2 oder 4 Semestern Dauer | Master of Education 4 Semester |
Aufteilung in 1. Staatsprüfung (Masterabschluss) und 2. Staatsprüfung (Ende des Referendariats) | Staatsprüfung am Ende des Referendariats, 1. Staatsprüfung wird durch Akkreditierung des Studiengangs und ministerielle Genehmigung ersetzt |
"Bielefelder Modell": zweites Unterrichtsfach oder Erziehungswissenschaft werden im Master studiert | beide Fächer und Erziehungswissenschaft werden durchgehend über Bachelor und Master studiert |
Referendariat von 24 Monaten | Ab 1. August 2011: Referendariat von 18 Monaten, Praxissemester werden auf das Referendariat angerechnet, daher langfristig Referendariat von 12 Monaten |
und außerdem:
und was passiert?
Die Umsetzung des LABG hat die Universität Bielefeld dazu veranlasst sämtliche Studiengänge umzustellen. Dazu wurde ein neues Studienstrukturmodell konzipiert, an dem sich die Studiengänge ausrichten sollen. Die Grundidee dieser neuen Struktur ist eine Vereinheitlichung der Module auf 10 LP und eine Einordnung dieser in 30 LP umfassende Abschnitte, in die das Ba-Studium strukturiert wird. Dazu wurden in jeder Fakultät zu jedem Studiengang Gremien eingerichtet, die sich mit der Umsetzung befassen. Der Zeitplan ist sehr knapp bemessen, da im WS 11/12 die neuen Studiengänge akkreditiert sein müssen. Daher hat das Rektorat einen Zeitplan entworfen, der in Kürze auf dieser Seite zu finden ist. In dieser Strukturreform werden auch Ideen umgesetzt die sich mit einer starken Verringerung der Anzahl der Klausuren und mit einer Abschaffung der Awesenheitslisten beschäftigen.