Liebe Benutzerin, lieber Benutzer,
leider wird unsere Webseite nicht vollständig den verschiedenen Einschränkungen, die ein Mensch haben kann, gerecht. Wir haben dennoch versucht,
darauf hinzuarbeiten, dass möglichst viele Inhalte der Webseite abrufbar sind. Solltest Du dennoch Probleme haben, bestimmte Inhalte zu erreichen,
kannst Du Dich jederzeit an uns persönlich wenden. Dies geht z.B. in dem du bei uns auf der Galerie (Raum C1-158) vorbeikommst, uns anrufst (0521/106-3423)
oder uns eine E-Mail schreibst (info@asta-bielefeld.de).



Allgemeiner Studierendenausschuss
Referat für Gleichstellung
Universität Bielefeld
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Tel. 0521 / 106 - 3423
Fax 0521 / 106 - 6499
Der Gedanke von Gleichstellung und Gleichberechtigung aller Menschen ist eine alte Idee, die sich auf dem Papier und in der Theorie schon lange an einem breiten Konsens erfreut. In der Realität hingegen stehen noch viele strukturelle Barrieren der vollständigen Umsetzung dieser Idee entgegen; die meisten davon nahezu unbemerkt in unserem Alltagsleben und -denken verwurzelt.
Dem entgegenzutreten ist ein großes Vorhaben, an dem wir in unserer Arbeit teilhaben möchten: indem wir aktuelle Problematiken der Gleichberechtigung thematisieren und sichtbar machen und so versuchen zu sensibilisieren, zu irritieren und zum Nach- und Überdenken anzuregen.
Das Hauptaugenmerk wird dabei, wie auch bisher, auf dem Geschlecht liegen. Patriarchiale und heteronormative Strukturen reproduzieren sich noch immer, wenn auch unter neuen Vorzeichen und in anderen Formen. Das biologische Geschlecht und die Sexualität werden (oftmals unbemerkt) genutzt um Menschen auf einen Platz in der Gesellschaft zu verweisen und damit das einzelne Individuum überdimensioniert zu determinieren, zu diskriminieren und einzuschränken.
Deshalb verstehen wir uns als Anlaufstelle für Menschen, die gegen Diskriminierung aktiv werden wollen. Wir wollen dazu beitragen, die vielen verschiedenen Arbeitsgruppen und Vertreter_Innen der Repräsentationsgruppen besser zu vernetzen und, wo möglich, gemeinsam Projekte unterstützen bzw. initiieren.
Insgesamt wollen wie neben all den "Differenzen", versuchen, das Gemeinsame zu formulieren und als allesamt "Betroffene" von diversen Formen von Sexismus, Heteronormativiät und Diskriminierung in verschiedener Weise sichtbar zu werden.
Wir möchten vorhandene Projekte fortsetzen:
Weiterhin angedacht, aber noch ohne klares Konzept, sind außerdem:
Seit Sommer 2006 gibt es endlich ein neues Antidiskriminierungsgesetz!
Die "Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität" ist nicht mehr zulässig.
Ob dieses Gesetz wirklich zu was nütze ist, wird sich noch rausstellen.
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an der Uni Bielefeld