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AStA-Publikationen

undefinedFlyer "Elite Uni wir schaffen das!" (PDF)

Links

undefinedMethodik des Rankings (PDF)

 

undefinedKooperationsende des AQA mit dem CHE

 

undefinedCHE-Boykott an der FH Bielefeld

 

undefinedBeschluss CHE-Boykott FH Ludwigshafen (PDF)

 

undefinedGründe gegen das CHE-Ranking (PDF)

 

undefinedfzs ruft zum CHE-Boykott auf

CHE-Ranking

Das Hochschulranking des "Centrum für Hochschulentwicklung" (CHE) steht seit Jahren in der Kritik. Laut dem CHE ist das Ziel des Rankings, Studieninteressierte über die Studienbedingungen zu informieren und Prozesse zur Qualitätsverbesserung an den Universitäten in die Gänge zu leiten. Dieses CHE selbst beschreibt das Hochschulranking als "das umfassendste und detaillierteste Ranking", das sich "als fair, informativ und qualifiziert durchgesetzt" hat. Der AStA der Uni Bielefeld ist anderer Meinung:

Fair:

Rankings dienen als Instrumente der Ökonomisierung von Bildung, die anhand wirtschaftlicher Faktoren beurteilt wird, anstatt Bildung als Grundrecht oder als öffentliches Gut zu begreifen. Außerdem sind Rankings Instrumente, die einen unbegrenzten Wettbewerb und eben keinen unbegrenzten Zugang im Hochschulsystem zu verankern suchen.

Qualifiziert:

Die Austrian Agency for Quality Assurance (AQA), die das CHE-Ranking in Österreich koordinierte, äußerte bereits im August 2007 Kritik am Verfahren. Diese Kritik führte letztlich zum Ausstieg eines Großteils der österreichischen Universitäten. Als kritikwürdig erkannt wurde, ...

  • die teilweise sehr geringen Stichprobengrößen (Indikatoren aus Studierendenurteilen werden auch noch bei sagenhaften 15 Rückmeldungen gebildet)
  • dass die Rahmenbedingungen an Universitäten nur unzureichend erfasst werden.
  • die Auswertungsmethodik für den Indikator "Reputation" als statistisch nicht vertretbar erachtet wird
  • dass Ergebnisse eines einzelnen Semesters zu erheblichen Konsequenzen führen
  • dass Evaluationen nicht dazu genutzt werden sollen, schlecht abschneidende Bereiche an den Pranger zu stellen

Zahlreiche Fachbereiche und Hochschulen boykottieren das CHE-Ranking: u.a. FB Sozialwesen der FH Bielefeld, FB Sozial- und Gesundheitswesen der FH Ludwigshafen, Hochschule Merseburg, mehrere Fachbereiche der Universität Siegen. Außerdem empfehlen die innerhalb der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) organisierten Studierenden und der studentische Dachverband "freier zusammenschluss von studentInnenschaften" (fzs) sowie zahlreiche Studierendenschaften den Boykott.

Informativ:

Das CHE-Ranking wird seit 1998 veröffentlicht. Seit dieser Zeit sollte es also qualitätsverbessernde Maßnahmen an der Uni geben. Überfüllte Hörsäle, schlechte Betreuungsverhältnisse und Studienverlängerung durch Asbest sind Ergebnisse dieser Maßnahmen? Schlimmer geht´s doch kaum.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das CHE zudem Ziele verfolgt, die wohl nicht im Interesse von Studierenden sind: Studiengebühren, Hochschulfreiheit und beschränkter Hochschulzugang. Die Methoden, die das CHE zur Erlangung seiner Ziele verwendet, sind ebenfalls fragwürdig.

 
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