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Presse

festival 2011

undefinedfestival 2011 [04.06.-11.06.]

 

undefinedProgrammübersicht

 

undefinedPressematerial

 

undefinedProgrammheft (PDF)

Archiv

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Empowerment Workshop

Samstag, 4. Juni 2011, 10.00 - 17.00 Uhr | IBZ an der Uni (Morgenbreede 35)

Sonntag, 5. Juni 2011, 10.00 - 16.00 Uhr | IBZ an der Uni (Morgenbreede 35)



Rassismus und Diskriminierung ist Alltag im Leben von Menschen nicht-deutscher Herkunft, People of Color, Schwarzen Menschen und Migranten_innen. Dennoch findet die professionelle Berücksichtigung dieser Erfahrungswelt in Deutschland erst allmählich statt. In interkulturellen oder antirassistischen Trainings mit Menschen mit und ohne Rassismuserfahrungen wird dieser Perspektive oft nicht angemessen Raum gegeben und sie selten vielseitig bearbeitet.

 

Daher wendet sich dieses Seminar ausschließlich an Menschen mit Rassismuserfahrungen, die in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und/oder religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens und/oder ihrer Sprache Benachteiligung, Ausgrenzung und Gewalt erfahren.

 

In einem Raum, in dem Rassismuserfahrungen von allen geteilt werden können, setzen wir uns mit Fragen auseinander, wie: Was ist Rassismus für mich? Wo und wie erlebe ich Rassismus? Kann ich selber rassistisch sein? Was für Strategien habe ich gegen Rassismus? Hierfür ist ein biografischer und auf den Lebensalltag bezogener Blick grundlegend. Weiterhin werden unterschiedliche dynamische Methoden aus der Empowerment-Arbeit im Seminar angewandt. Diese sind u.a. Biographie- und Theaterarbeit  wie z.B. das "Theater der Unterdrückten" von Augusto Boal. Ziel ist es, in dem gemeinsamen Austausch herauszufinden, wo Handlungsspielräume gegen Rassismus im Alltagsleben vorhanden sind und wie diese umgesetzt werden können.

 

Den Workshop leiten Güler Arapi (Dipl.-Päd., Empowerment-Trainerin, Fachlehrerin an der FH Bielefeld/ FB Sozialwesen, Mitfrau im Mädchentreff Bielefeld e.V.) und Berivan Mogultay (Dipl.-Päd., Empowerment-Trainerin, Bildungsreferentin, Mitarbeiterin im Mädchenhaus Bielefeld e.V.).

 

Die Teilnehmer_innenzahl für das Seminar ist begrenzt. Kinderbetreuung wird angeboten; bitte bei Anmeldung angeben.
Anmeldung bis zum 21.5.2011 an undefinedworkshop_emp_cw(at)gmx.de

 

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Die kritische Reflexion von Weiß-Sein

Ein Seminar zur antirassistischen Sensibilisierung

Samstag, 4. Juni 2011, 10.00 - 17.00 Uhr | FH-Theaterraum - Gebäude C - Raum 136, FH-Campus (Kurt-Schumacher-Str.)

Sonntag, 5. Juni 2011, 10.00 - 16.00 Uhr | FH-Theaterraum - Gebäude C - Raum 136, FH-Campus (Kurt-Schumacher-Str.)



Weiß-Sein ist eine wirkungsmächtige Identitätskategorie, die den meisten weißen Menschen oftmals als solche nicht bewusst ist. In der Auseinandersetzung mit Rassismus leugnen weiße Menschen häufig die strukturellen Vorteile, die ihnen durch ihr Weiß-Sein entstehen; eine tiefergehende Auseinandersetzung mit rassistischen Machtstrukturen wird dadurch verhindert. Im Seminar geht es um den Übertrag der theoretischen Debatten in die Praxis politischer Bildung und pädagogischer Arbeit. Anhand von soziometrischen Übungen sollen der eigene Standort und das eigene Selbstverständnis als Weiße hinterfragt und weiterentwickelt werden. Das Seminar richtet sich an Angehörige der Mehrheitsgesellschaft/weiße Student_innen und/oder Menschen, die sich als weiß verorten. Wir wünschen uns Teilnehmende, die bereit sind, sich mit eigenen Privilegien und Machtpositionen auseinanderzusetzen.

 

Das Seminar leitet Mitja Sabine Lück (Dipl.-Pädagogin, Referentin für politische Bildung im Bereich Rassismus und Gender; Systemische Supervisorin).

 

Die Teilnehmer_innenzahl für das Seminar ist begrenzt. Kinderbetreuung wird angeboten; bitte bei Anmeldung angeben.
Anmeldung bis zum 21.5.2011 an undefinedworkshop_emp_cw(at)gmx.de


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Ausstellung: Blackbox Abschiebung

Bilder und Geschichten von Menschen, die gern geblieben wären

Montag, 6. Juni 2011 - Freitag, 10. Juni 2011  | Unihalle vorm Audimax



Abschiebung ist Alltag. Jedes Jahr verlassen etwa 10.000 Menschen Deutschland unfreiwillig. Wer sind sie? Und auf welche Reise werden sie geschickt? Mit ihrer Ausweisung verschwinden die Schicksale dieser Menschen aus unserem Blickfeld und aus unserem Bewusstsein. Die Blackbox Abschiebung, eine Medieninstallation des Dokumentarfilmers Ralf Jesse, macht das Phänomen sichtbar. Neun Personen, die von Abschiebung bedroht sind oder abgeschoben wurden, erzählen ihre Geschichten in Video-Interviews und Digitalkamera-Aufnahmen, mit denen sie ihre Reise und die Ankunft im Aufnahmeland selbst dokumentiert haben. Einzigartig an dem Projekt Blackbox Abschiebung ist, dass es Betroffene zu Akteuren macht. In ihrer Abwesenheit, aber mit ihren eigenen Worten, fordern sie zur Auseinandersetzung mit dem Thema Abschiebung auf.

 

undefinedhttp://moveandresist.wordpress.com


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Ausstellung: Tote Boote

Montag, 6. Juni 2011 - Donnerstag, 09. Juni 2011, 8.30 - 15.30 Uhr | FH-Mensa (Kurt-Schumacher-Str. 6)

Freitag, 10. Juni 2011, 8.30 - 14.30 Uhr | FH-Mensa (Kurt-Schumacher-Str. 6)


Die Fotoausstellung vom Schiffsfriedhof auf Lampedusa zeigt Fotos der Flüchtlingsboote. Die lange, gefahrvolle Reise der Menschen, welche vor Krieg und Not flüchten, beginnt schon weit im Landesinneren. Dicht gedrängt in Lastwagen durchqueren sie die Wüste, um dann in Libyen oder Tunesien an der Küste anzukommen, wo sie Opfer von Willkür und Gewalt werden. Dort müssen sie ausharren, bis sie die Gelegenheit haben, auf einem der Schlepperboote einen Platz für sich zu erkaufen. Immer wieder ertrinken Unzählige während der Überfahrt zur Insel Lampedusa im Meer. Lampedusa ist die südlichste europäische Insel im Mittelmeer. Sie gehört zu Sizilien.


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Sambistas

Montag, 6. Juni 2011, ca. 11.30 - ca. 12.30 Uhr | Westend der Uni bis FH-Campus (Kurt-Schumacher-Str.)


Seit 1995, also seit dem ersten Bielefelder Carnival der Kulturen, gibt es die Sambistas. Die Gruppe findet sich immer wieder neu zusammen: Einige Student_innen verlassen die Uni und damit die Samba-Gruppe, andere kommen dazu. Die Verbindung von Laien und Profis entsteht so regelmäßig von Neuem. Eigenkompositionen und afro-brasilianische Rhythmen werden auf Straßenparaden und Partys zum Besten gegeben.

 

undefinedwww.sambistas-bielefeld.de


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Ausstellung: Hass vernichtet

Montag, 6. Juni 2011 - Freitag, 17. Juni 2011 | UniQ

Ausstellungseröffnung: Montag, 6. Juni 2011, 14.00 Uhr | UniQ


Irmelah Mensah-Schramm wird am Montag persönlich ihre Ausstellung "Hass vernichtet" eröffnen. Diese Ausstellung soll in erster Linie betroffen machen, denn Betroffenheit erzeugt auch die Erkenntnis, dass man handeln muss. Viele der Ausstellungsbesucher_innen sagen, dass sie im öffentlichen Raum die Hass-Schmierereien nicht bemerkt haben, zukünftig aber, ausgelöst durch diese Ausstellung, bewusster darauf achten werden. So ist ein erster großer Schritt erreicht. Ein zweiter wäre, die Hass-Schmierereien nicht zu dulden, sondern selbst aktiv zu werden und diese zu entfernen. Also nicht warten, bis - und dass - es andere tun. Da die Hass-Schmierereien als Vorstufe zur physischen Gewalt gesehen werden müssen, ist die schnellstmögliche Beseitigung für Irmelah Mensa-Schramm seit nunmehr 25 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Handeln trägt auch dazu bei, nicht als passiver Beobachter mitverantwortlich dafür zu sein, dass das Klima des Zusammenlebens der Menschen verschiedener Kulturen und sozialer Gruppen mit Hass vergiftet wird. Wir sind für das verantwortlich, was wir widerspruchslos hinnehmen.

 

Die Ausstellung wird auch noch in der Woche nach dem festival contre le racisme zu sehen sein.


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Lesung: Mutlu Ergün

"Kara Günlük - Die geheimen Tagebücher des Sesperado"

Montag, 6. Juni 2011, 19.00 Uhr | AudiMin (Uni)

 

"Kara Günlük" ist junge, freche politische Satire und bringt den deutschen Bildungsroman auf das nächste Level. In seinen Tagebüchern zählt Sesperado nicht nur die Tage bis zur R.o.C., der Revolution of Color, dem Tag an dem sich alle People of Color (P.o.C.) vereinen, er trägt, oft auf sehr komische Art und Weise, mit seinen Lyrical-Guerrilla-Strategien dazu bei, diesen Tag näher zu bringen. Im "Kara Günlük" erfahren wir zum Beispiel, was man alles auf die Frage "Wo kommst du heeeer?" antworten kann und was passiert, wenn ein P.O.C.-Revolutionär zur Bundeswehrmusterung gerufen wird. Sesperados Familien- und Freundeskreis entblößt immer wieder die unfreiwillige Komik des Alltagsrassismus und stößt damit Angehörige der Mehrheitsgesellschaft immer wieder aus ihrer Privilegien-Kuschelecke. "Kara Günlük - Die geheimen Tagebücher des SESPERADO" ist eine amüsante Anleitung, wie man rebellieren und gleichzeitig Spaß dabei haben kann.

 

Mutlu Ergün, Exil-Berliner, lebt, arbeitet und studiert in London als Autor, Pädagoge, Sozialforscher und Performer. Seit 2001 ist Ergün Mitglied beim anti-rassistischen Verein Phoenix e.V. und dort als White-Awareness und Empowerment-Trainer tätig.


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Revolte Springen - Kleinkunstpunk is not dead!

Montag, 6. Juni 2011, 21.00 Uhr | AudiMin (Uni)



Sie machen Theater und Musik, Texte und Choreographien. Sie rocken die Straße, die Bühne, den Park, das besetzte Haus und diesmal auch das AudiMin (Uni). Das neue Programm von Revolte Springen ist ein Mix aus Trash und Blechdosen, eine Legierung aus Straßenmusik und Punk, eine Attitüde von Chaos, Lebensfreude und Wut. Im Wesentlichen werden Songs wahlweise mit viel Herz oder aber auch mit anarchischen Choreographien performt. Schon mal AC/DC an Ukulele und Müllsack gehört? Schon mal die RAMONES in Tanzschritten gesehen? Oder ein Gartenzwerg-Hasslied in fünf Versionen mit einem echten Gartenzwerg?

 

Revolte Springen bezeichnen sich selbst als so etwas wie ein Kollektiv. "Unser politisches ?zu Hause? ist grob gesagt die außerparlamentarische Linke irgendwo zwischen Menschenrechten und Chaotengeschichten, zwischen Antimilitarismus und Antifa, zwischen Sekt und Selters. Kulturell liegen die Wurzeln bei vielen in der politischen Straßenmusik mit Ausflügen zum Punk oder zum Trashtheater."

 

undefinedwww.revolte-springen.de


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Gemeinsam - Leben in Bielefeld

Dienstag, 7. Juni 2011, 9.00 - 16.00 Uhr | Unihalle


Verschiedene Gegenstände und Symbole werden in einer Aktion in der Unihalle in den Blickpunkt gerückt. Was bedeuten sie, was verbirgt sich hinter ihnen und was verbinden andere Studis mit ihnen? Alle haben etwas mit hier lebenden Studis zu tun und bilden den kulturellen Hintergrund von Angehörigen der Uni und der FH. Doch schaffen die Betrachter_innen es, sie einer Weltregion zuzuordnen?

 

Organisiert vom ISR-Team


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Workshop: Theater der Unterdrückten

Dienstag, 7. Juni 2011, 10.00 - 14.00 Uhr | FH-Stupa-Keller - Gebäude D - Raum 026, FH-Campus (Kurt-Schumacher-Str. 6)

 

Augusto Boal entwickelte während der Militärdiktatur in der 1960er Jahren in Brasilien theatrale Methoden, sich mit Unterdrückung auseinanderzusetzen und sie trotz Zensur und polizeilicher Repression zu bearbeiten. Im Rahmen des festivals contre le racisme wollen wir einen Workshop zum "Theater der Unterdrückten" anbieten. Nach einem theoretischen Input zu den Hintergründen und Methoden dieser Theaterform steigen wir in die praktische Erprobung ein. Welche der Methoden - wie beispielsweise Zeitungstheater, Statuentheater, Regenbögen der Wünsche - wir letztendlich umsetzen, richtet sich nach den Interessen der Gruppe. Wir freuen uns auf euch!

 

Referentinnen: Sara Hochner, Nelly Wolf, Britta Knieper


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Frontex - die Kluft zwischen Theorie und Praxis

Einblicke in die Tätigkeiten der Europäischen Grenzschutzagentur

Dienstag, 7. Juni 2011, 18.00 Uhr |  Raum V2-205 (Uni)


Die EU-Agentur Frontex wurde als spezielle und unabhängige Einrichtung gegründet, die die operative Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten im Bereich der Grenzsicherung koordinieren soll.

 

De facto aber dient sie der Schaffung eines gesamteuropäischen Grenzregimes, welches "seine" Bürger_innen und "sein" Territorium auch geographisch absteckt und absichert. Absichern bedeutet in diesem Falle, Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken und sie mittels nationaler Kategorien mit unterschiedlichen Privilegien zu versehen. Es bedeutet, Menschen ein Leben frei von Hunger und Perspektivlosigkeit zu verwehren und es ermöglicht den Nationen der EU, weiterhin von der massiven materiellen Umverteilung vom globalen Süden hin zum globalen Norden zu profitieren, während sie dabei die betroffenen Menschen aktiv ausgrenzen und "draußen halten".

 

In diesem Vortrag soll ein erster Einblick in die Organisations- und Vorgehensweise von Frontex ermöglicht werden, um die Handlungsbereiche dieser Agentur darzustellen. Diese Entwicklung soll kritisch bewertet und mit Hilfe sicherheitspolitischer Theorien kontextualisiert werden, so dass eine Einordnung in gesamtgesellschaftliche Entwicklungen möglich wird. Anhand von konkreten Beispielen soll anschließend eine Diskussion zur aktuellen Lage im Mittelmeerraum und im Umgang mit Flüchtlingen folgen.

 

Die Veranstaltung wird von der Gruppe Studierender organisiert, die im Februar beim Weltsozialforum in Dakar, Senegal, mit Frontex konfrontiert wurde. Die "Grenzschutzagentur" hat dort erst kürzlich ein Büro eröffnet, um Menschen die Flucht aus Senegal zu erschweren.


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Lesung: ManuEla Ritz - "Die Farbe meiner Haut"

Dienstag, 7. Juni 2011, 20.00 Uhr | AudiMin (Uni)


ManuEla Ritz ist Trainerin gegen Rassismus sowie für Empowerment. Ihren Beruf und den Weg dorthin beschreibt sie in ihrer Biographie "Die Farbe meiner Haut. Die Anti-Rassismus-Trainerin erzählt", die im April 2009 im Herder-Verlag erschienen ist. Sie schildert darin Ausschnitte ihres Lebens als Schwarzes Mädchen, Jugendliche und Frau in einer mehrheitsweißen Gesellschaft und spiegelt durch ihre Erfahrungen bundesdeutschen Alltagsrassismus wieder. Das Buch belässt es nicht bei der bloßen Beschreibung, sondern eröffnet Strategien, sich gegen Rassismus zur Wehr zu setzen. Auch beschreibt sie darin Ansätze und Konzepte ihrer antirassistischen Bildungsarbeit.

 

ManuEla Ritz ist ausgebildete Erzieherin, Diplom-Sozialpädagogin und (Drehbuch-) Autorin. Seit acht Jahren arbeitet sie freiberuflich als Dozentin zu den Themen Rassismus und Empowerment, Adultismus, Interkulturelle Kompetenz und Management of Diversity. Sie promoviert derzeit über das Thema Adultismus an der Freien Universität Berlin. Außerdem ist sie Mitautorin des multi-medialen Bühnenstücks "Homestory Deutschland", welches sie gemeinsam mit Sharon Otoo in Anlehnung an die gleichnamige Wanderausstellung verfasste.

 

undefinedmanuela-ritz.blogspot.com


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Weltfestspiele der Jugend und Studierenden & Weltsozialforum

Mittwoch, 8. Juni 2011, 10.00 - 18.00 Uhr | UniQ


Im letzten halben Jahr nahmen Studierende der Uni Bielefeld an den "17. Weltfestspielen der Jugend und Studierenden" in Pretoria-Tshwane, Südafrika, und beim "11. Weltsozialforum" in Dakar, Senegal, teil. Beide Gruppen haben über ihre Eindrücke vor Ort eine Dokumentation produziert, die sie präsentieren werden. Gezeigt werden neben vielen Interviews von Teilnehmenden aus aller Welt auch Aktionen und kulturelle Veranstaltungen vor Ort. Zusätzlich befindet sich auf der Galerie über der Mensa eine Fotoausstellung mit Momentaufnahmen der Weltfestspiele und des Weltsozialforums.

 

undefinedwsfunibielefeld.wordpress.com

undefinedbielefeld-suedafrika.blog.de


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Stadtführung: Bielefeld und die Zeit des Nationalsozialismus

Mittwoch, 8. Juni 2011, 14.00 Uhr | Treffpunkt: Altes Rathaus


Auf dem zweistündigen Rundgang, der vom Alten Rathaus aus in den Bielefelder Osten führt, werden Orte der Bielefelder NS-Geschichte aufgesucht. Am Standort der ehemaligen Synagoge erinnert heute lediglich ein Gedenkstein an den in der Pogromnacht zerstörten, einst imposanten Sakralbau. Am Kesselbrink, der den Nazis als Platz für pompöse Zusammenkünfte diente, lag die Sammelstelle, von wo aus die jüdische Bevölkerung ab 1941 in die Konzentrationslager deportiert wurde. Das Museum Wäschefabrik, eine noch original eingerichtete Produktionsstätte, gehört zu den zahlreichen arisierten Betrieben. In der Ravensberger Spinnerei, einst eine der größten Flachsgarnspinnereien Europas, und in den Dürkoppwerken, dem bedeutendsten metallverarbeitenden Betrieb der Stadt, waren während des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Zwangsarbeiter in der Rüstungsproduktion beschäftigt. Der Rundgang informiert über die Machtübernahme der Nationalsozialisten, Zwangssterilisation und Euthanasie, das jüdische Leben vor und während des NS-Zeit, den Horst-Wessel-Kult, die Zwangsarbeit, die Kriegsproduktion und den Widerstand erfahren. Das Museum Wäschefabrik bietet die Möglichkeit, am historischen Ort jüdische Geschichte unmittelbar zu erfahren.

 

Die Führung leitet Stadtarchivarin Bärbel Sunderbrink, Lehrbeauftragte an der Universität Bielefeld und Mitarbeiterin an der FernUniversität in Hagen.


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StreetArt-Workshop

Mittwoch, 8. Juni 2011, 14.00 - 16.00 Uhr | Uni-StuPa-Raum T1-176

Donnerstag, 9. Juni 2011, 12.00 - 16.00 Uhr | Uni-StuPa-Raum T1-176

Freitag, 10. Juni 2011, 12.00 - 16.00 Uhr | Uni-StuPa-Raum T1-176

 

Bilder sagen mehr an tausend Orten! Der StreetArt-Workshop gibt dir die Möglichkeit, das Leben bunter, schöner und spannender zu gestalten und es auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Nutze deine Chance, kreative Energie loszuwerden und deine eigenen Ideen um- und in die Welt zu setzen. Der Workshop wird diesmal von Peter Phobia und SWUS, zwei StreetArt-Künstlern aus Regensburg, und dem Kölner Grafik-Designer und Street-Artist LICCA geleitet. Für Material ist ausreichend gesorgt und Vorkenntnisse stecken meistens in euch selbst. Das ganze ist kostenlos und ein Riesenspaß.

 

Damit wir ungefähr abschätzen können, wieviel Material benötigt wird, solltet ihr kurz eine Mail schicken, wenn Ihr teilzunehmen gedenkt und zwar an: undefinedkultur(at)asta-bielefeld.de


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Ausländer raus! Schlingensiefs Container

Mittwoch, 8. Juni 2011, 19.00 Uhr | Hörsaal 15 (Uni)


Paul Poet präsentiert persönlich seinen Kino-Dokumentarfilm zur Containeraktion "Bitte liebt Österreich" von Christoph Schlingensief aus dem Jahr 2000. In Österreich hatte sich gerade eine Regierung mit der rechten FPÖ von Jörg Haider u.a. gebildet, die offen gegen Ausländer hetzte. Schlingensief baute nun einen mit FPÖ-Propaganda beklebten Container vor die Wiener Oper, in dem zwölf von Abschiebung bedrohte Menschen untergebracht und permanent in BigBrother-Manier beobachtet wurden, und ließ die Österreicher_innen über deren Abschiebung vor Ort und im Internet abstimmen. Die Aktion, mit dem riesigen "Ausländer Raus"-Schild mitten in Wien, erregte schon bald ungeheure öffentliche und mediale Aufmerksamkeit und sorgte für wilde Diskussionen und nahezu bürgerkriegsähnliche Zustände mitten im scheinbar friedlichen und liberalen Herzen Europas. Die Provokation, durch Schlingensief moderiert, war ein voller Erfolg und führte zu einem "befreienden Amoklauf" für Österreich, wie der spätere Regisseur des oben genannten Films, Paul Poet, meint. Heute gilt die Aktion weltweit als eine der wichtigsten Kampagnen der Kulturgeschichte, bei der Kunst mit politischem Aktionismus interagierte.

 

Paul Poet ist Veteran der österreichischen Punkszene und alternativer Netzwerke. Er begann nach einem Studium der Medienwissenschaften und der Philosophie 1996 seine Filmkarriere an der Schnittstelle zwischen Popkultur und politischem Aktivismus, unterstützt von Darstellern und Musikern aus der musikalischen Subkultur wie den Melvins, Neurosis oder Naked Lunch. Sein über acht Jahre erarbeitetes Doku-Epos "Empire me" über Mikronationen, neue Kommunen und Gegenwelten zur globalen New World Order erscheint im Herbst 2011 bundesweit in den deutschen Kinos.

 

"Der absolut beste Film über mich." (Christoph Schlingensief)

Nachruf

Christoph Schlingensief ist am 21. August 2010 verstorben. Wir widmen diese Veranstaltung daher dem großartigen Künstler, der nach langer Krankheit viel zu jung verstarb.

 


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Anti-rassistische Kurzfilme

Donnerstag, 9. Juni 2011, 10.00 - 16.00 Uhr | UniQ


Andere Perspektiven einzunehmen, Vorurteile aufzubrechen, Kategorien von "fremd" und "gleich" zu hinterfragen, Rassismus bloßzustellen, dazu wollen die präsentierten Kurzfilme die Zuschauer_innen verleiten.



Ob als Kurzdokumentationen, als Animations- oder Spielfilme, ob sie einen zum Lachen oder Weinen bringen - alle Filme verbindet, dass sie die Zuschauer_innen berühren und nachdenklich zurücklassen.


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Bamako-Karawane

Donnerstag, 9. Juni 2011, 20.00 Uhr | Hörsaal 15 (Uni)



Im Vorfeld des 11. Weltsozialforums Anfang Februar in Dakar reisten ca. 300 Aktivist_innen in einer Karawane "Für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung" von der malischen Hauptstadt Bamako per Autobus bis in den Senegal und sorgten mit ihrer Initiative gegen die "Festung Europa" für öffentliches Aufsehen.

 

Mit vielen politischen Aktionen während der zweiwöchigen Reise versuchten die Teilnehmer_innen kritisch auf die EU-Migrationspolitik sowie strukturelle Hintergründe von Flucht und Migration aufmerksam zu machen. Ein weiteres Ziel dieses Experiments war es, die Arbeit europäischer Initiativen gleichberechtigt mit Basisbewegungen zusammenzubringen, die in Afrika zu den Themen Bewegungsfreiheit, Flucht und Migration arbeiten und transnationale Netzwerke von unten aufbauen.

 

Organisiert von dem transnationalen Netzwerk "Afrique Europe Interact" (AEI) und getragen von der Vielfältigkeit der Erfahrungen bzw. Perspektiven, die im Rahmen der Bamako-Karawane zusammentrafen, kamen neben ehemaligen Abgeschobenen aus Mali, Bauern und Landlosen, auch Flüchtlingsaktivist_innen aus Deutschland und ehemalige Sans-Papiers aus Frankreich.

Bei der Zielveranstaltung der Bamako-Karawane, dem Weltsozialforum in Dakar, an dem eine Gruppe von Studierenden der Uni Bielefeld teilgenommen hat, haben wir immer wieder Menschen aus der Karawane getroffen und uns interessiert unterhalten. Eine wertvolle Begegnung, die wir hiermit in unserer Zusammenarbeit weiterführen möchten.

 

Wir freuen uns, zwei Teilnehmer_innen der Karawane von NoLager in Bremen bei uns begrüßen zu dürfen, die uns mit ihren Erfahrungsberichten und Eindrücken einen Einblick in das Projekt "Bamako-Karawane" und dessen Hintergründe geben werden.

 

Geplant ist außerdem die Vorführung eines dokumentarischen Films, der von den Aktivist_innen selbst bei der Karawane gedreht worden ist.

 

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Vortrag: Rassismus, Behinderung und Krankheit

"my body is not for you to conquer" (cripchick)

Donnerstag, 9. Juni 2011, 16.00Uhr | Hörsaal 2 (Uni)

 

DER VORTRAG ENTFÄLLT LEIDER!


Genozid, Versklavung, Ausbeutung und rassistischer Stress zerstören die körperliche, psychische, emotionale, seelische und spirituelle Integrität von People of Color - falls sie überhaupt überleben. Angesichts dessen müssten Behinderung und Krankheit eigentlich relativ zentrale Aspekte von rassismuskritischen und postkolonialen Analysen sein. Sie sind es aber nicht. Warum das so ist? Christiane Hutson möchte dazu aus einer Schwarzen, kranken Perspektive und anhand von Beispielen aus dem Blockbuster "Avatar - Aufbruch nach Pandora" Denkanstöße geben.


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Vortrag: Männliche Homosexualität und Homophobie in der Rechten Szene

Donnerstag, 9. Juni 2011, 17.30 Uhr | Lichtwerk, Kino im Ravensberger Park

 

Themenabend: Schwule Nazis?!?: In Kooperation mit den Schwulen Filmtagen (undefinedwww.filmtage.schwur.net).



Der Themenabend beginnt um 17.30 Uhr mit einem Vortrag von Robert Claus und Yves Müller.

 

Obwohl in der Rechten Szene konstant gegen den Christopher-Street-Day und die Emanzipation Homosexueller agiert wird, stellt Homophobie ein selten beleuchtetes Ideologieelement der Rechten Szene dar. Im Sinne einer biologistischen Weltanschauung, in der die deutsche Familie als Basis der "Volksgemeinschaft" gilt, werden nicht-heterosexuelle Identitäten als pervers und dekadent abgewertet. Dies kann bis zum Mord führen. Dennoch gibt es auch schwule Nazis, die den Widerspruch leben - eine Tatsache, die zu internen Diskussionen führt und die Szene tief zu spalten vermag. So schwankt der Umgang mit dem Thema zwischen Schweigen, Irritation, öffentlicher Agitation und gelegentlich aufflammenden Homosexualitätsvorwürfen gegen interne Konkurrenten. Bei allem bleibt Homophobie zentraler Bestandteil einer Männlichkeit, die nach Hegemonie strebt.

 

Robert Claus arbeitet im Media-Team des Fußballvereins Türkiyemspor Berlin 1978 e.V.

 

Yves Müller ist als freier Mitarbeiter beim Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) in Berlin tätig.


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Film: Männer, Helden, schwule Nazis

Donnerstag, 9. Juni 2011, 19.00 Uhr | Lichtwerk, Kino im Ravensberger Park

 

Themenabend: Schwule Nazis?!?: In Kooperation mit den Schwulen Filmtagen (undefinedwww.filmtage.schwur.net).



Um 19.00 Uhr beginnt die Vorführung des Films "Männer, Helden, schwule Nazis" von Regisseur Rosa von Praunheim aus dem Jahr 2005.

 

Der Film porträtiert schwule Männer, die offen rechts sind, Aussteiger, die von ihrer Faszination für Uniformen und Männerrituale erzählen. Er blickt auch zurück und berichtet von den schwulen Nazis von gestern. "Für manche Zuschauer wird es schockierend sein, dass ich in meinem Film selbst nicht Stellung nehme, dass ich schwule Neonazis nicht als Monster darstelle, sondern als Menschen, die einen großen Widerspruch leben.", so von Rosa Praunheim.


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Film: Bruderschaft

Donnerstag, 9. Juni 2011, 21.00 Uhr | Lichtwerk, Kino im Ravensberger Park

 

Themenabend: Schwule Nazis?!?: In Kooperation mit den Schwulen Filmtagen (undefinedwww.filmtage.schwur.net).



Um 21.00 Uhr beginnt der dänische Film "Bruderschaft" (Broderskap) des jungen dänischen Regisseurs Nicolo Donato aus dem Jahr 2009.

 

Es ist nicht einfach, einen romantischen Film über ein schwules Neonazi-Paar zu drehen. Nicolo Donato hat es gewagt und dabei ein hartes Drama geschaffen.



Lars, ein Sergeant in der Armee, wird nach einem vermeintlichen Flirt mit einem Kameraden entlassen und in eine ultranationale Gruppe rekrutiert, die Überfälle auf Araber und Schwule organisiert. Dort trifft er auf den Skinhead Jimmy, der aus seiner Abneigung keinen Hehl macht. Um die Wogen zu glätten, steckt Anführer "Fatty" die beiden Männer zusammen in eine Wohnung, wo Jimmy den neuen Rekruten coachen soll.

 

Aus Feindschaft wird Freundschaft, Bewunderung und letztendlich Leidenschaft. Die Nazi-Szene wird hier niemals verherrlicht - umso mehr tritt die aufkeimende Liebesbeziehung in den Vordergrund. Der Kontrast zwischen dem alltäglichen Hass der Gruppe und der entstehenden Zärtlichkeit zwischen Lars und Jimmy könnte größer nicht sein. Fern aller Klischees erzeugt BROTHERHOOD so etwas wie Wärme. Ein überraschender, kompromissloser, unpathetischer Film.


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The Voice Refugee Forum und der politische Kampf

Vortrag mit Rex Osa

Donnerstag, 9. Juni 2011, 18.00Uhr | Hörsaal 2 (Uni)


Since 1994, we have accomplished much in our active struggle through empowering grassroots resources of refugee self organization in the struggle for freedom, justice and human dignity in Germany. We believe the only way to fight against the state persecution of refugees in Europe, led by the German government, is to self-organise ourselves and expose the deplorable, miserable and inhuman treatment we are subjected to by individually and collectively speaking about our daily experiences here in Germany and resisting the oppression.

 

The VOICE Refugee Forum has consistently remained a unique resource in refugee efforts to strengthen the autonomous structure of the oppressed through sustainable community network of refugees and non-refugee volunteers and activists, who have been inspired by our irrepressible commitment to our daily work and struggle against institutionalized discrimination and societal racism at all levels. The VOICE Refugee Forum has led much of the support in the refugee communities through our consistent role as committed activists and at the same time, promoting grassroots empowerment with vast representation of diverse voices of self organized community structures, to advocate for the respect of our human rights and human dignity in Germany.

 

The VOICE Refugee Community Agenda for 2011/2012: Break the isolation of refugees and support our resistance! Show solidarity with our resistance against state persecution!


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Vortrag von Abel Barrera Hernández

Donnerstag, 9. Juni 2011, 20.00 Uhr | Murnausaal - VHS (Ravensberger Park 1)


Der Träger des diesjährigen Menschenrechtspreises von amnesty international berichtet über seine Arbeit in Mexiko.

 

In den letzten Jahren häufen sich Menschenrechtsverletzungen in zahlreichen Regionen Mexikos. Menschen werden entführt und "verschwinden", sie werden getötet, Frauen werden vergewaltigt. Der Drogenkrieg und der Paramilitarismus nehmen immer drastischere Formen an. Abel Barrera Hernández setzt sich für ein Leben in Würde und die Anerkennung der Rechte der indigenen Bevölkerung in Guerrero, Mexiko ein. Neben Aufklärung zu Menschenrechtsthemen bietet das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" vor allem den Opfern von Menschenrechtsverletzungen Rechtsbeistand an. Die Mitarbeiter_innen begleiten einzelne Fälle bis zum Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dank der langjährigen und strategischen Arbeit ist "Tlachinollan" zu einer Organisation geworden, die über Guerrero hinaus wirkt und zur Stärkung der Menschenrechte in ganz Mexiko beiträgt.

 

Diese Veranstaltung ist auch Teil des Rahmenprogramms der Foto-Ausstellung "Unsichtbare Opfer", die vom 18. Mai 2011 bis 12. Juni 2011 in der VHS gezeigt wird.


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Tandem-Party

Donnerstag, 9. Juni 2011, 20.00 Uhr | AudiMin


Der Internationale Studierendenrat an der Uni Bielefeld (kurz ISR) hat bereits seit längerem die gute Tradition, eine Tandem-Party für alle Studierenden zu organisieren. Die Idee dabei ist, dass Sprachbegeisterte mit Hilfe dieser Tandem-Party eine_n Tandempartner_in finden können, um so gegenseitig ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

 

Die Party findet nach folgendem Konzept statt: Jede_r Teilnehmer_in hat zwei oder mehr Karten an der Kleidung befestigt: Vorne befindet sich die Karte mit der Sprache, die er_sie beherrscht, hinten die Karte mit der Sprache, die er_sie gerne lernen möchte.

 

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Die Theke wird euch mit alkoholfreien Getränken und Bier versorgen.

 

Organisiert vom ISR Team


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Krieg und Proteste in den arabischen Staaten

Aktuelle Fluchtbewegungen und die Antworten Deutschlands und der EU

Freitag, 10. Juni 2011, 16.00 Uhr | Raum T2-213 (Uni)


Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Volker Maria Hügel schon in der Flüchtlingsarbeit. Er leitet seit 1996 das Qualifizierungsprojekt der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender (GGUA) in Münster, für die er zuvor bereits als Rechtsreferent und Leiter der Beratungsstelle tätig war. Volker Maria Hügel ist Mitglied des Vorstands von PRO ASYL und der Härtefallkommission beim Innenministerium NRW. Nebenbei unterrichtete er Asyl- und Ausländerrecht im Rahmen eines Lehrauftrags an der FH Münster. Für den Flüchtlingsrat NRW arbeitete Volker Maria Hügel 1992 als Geschäftsführer und über viele Jahre hinweg als Sprecher. Er setzt sich insbesondere für die rechtliche Gleichstellung von Menschen mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit ein.

 

Er wird in diesem Rahmen über die aktuellen Fluchtbewegungen aus Nordafrika sowie die Situation in Lampedusa referieren.


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Film & Konzert: Les Réfugiés

Leben & Widerstand von Flüchtlingen in Deutschland

Freitag, 10. Juni 2011, 19.00 Uhr | IBZ - Internationales Begegnungszentrum Friedenshaus e.V. (Teutoburger Straße 106)


Im Oktober 2006 boykottieren die Flüchtlinge im Lager Blankenburg/Oldenburg die Kantine und die Ein-Euro-Jobs. Sie streiken, demonstrieren und fordern ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben ein. Während des Streiks kommen mehrere Flüchtlinge zusammen, die ihren Protest mit Musik und ihrer Stimme nach außen tragen. Kurz danach gründen Leo de l'est, Makombe und Rodrigo die Band "Les Réfugiés", die bis heute bundesweit auftritt. Mit ihrer Musik (Afrobeat, Reggae, HipHop) und ihren Texten verarbeiten sie ihre Erfahrungen mit der tristen und menschenfeindlichen Realität des Lagerlebens, der Unsicherheit ihrer Existenz, die tagtäglich bedroht ist von Abschiebung, von Isolation und alltäglichem Rassismus in Deutschland. Auf diese Weise geben "Les Réfugiés" den hunderttausenden Flüchtlingen, Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, Geduldeten und Illegalisierten eine Stimme.

 

Für ihren Dokumentarfilm "Wir haben das alles satt" - Les Réfugiés, eine Band aus dem Flüchtlingslager Oldenburg" (60 min.) haben die Filmemacherinnen Mehrandokht Feizi, Asylbewerberin aus dem Iran, und Rebekka Schaefer die Band in einem Zeitraum von zehn Monaten mit der Kamera begleitet. Im Anschluss an den Film stehen die Protagonisten zur Diskussion zur Verfügung, bevor sie ihre Musik auf der Bühne präsentieren werden. Es wird Informationen zu aktuellen Protestaktionen von Flüchtlingen in Deutschland geben, insbesondere über die Streiks in Flüchtlingslagern in Gelsenkirchen und Bayern.


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Abschlussparty

Samstag, 11. Juni 2011, ab 22.00 Uhr | JZ Kamp (Niedermühlenkamp 43)


Wie jedes Jahr wird das "festival" mit einer rauschenden Party beendet. Im Jungenzentrum Kamp erwartet euch ein buntes Programm: Verschiedene kulinarische Köstlichkeiten, Cocktails und Jonglage findet ihr im Außenbereich, der Kampkeller wird von den Sonic Subversion in einen brodelnden Menschenkessel verwandelt und für die Haupthalle konnten wir ....tada... DJ Kormac aus Dublin gewinnen. Mit einer gekonnten Mischung aus 1930er/1940er Swing- und Bebop-Hits, Hip-Hop und Breakbeats bringt er die Massen garantiert auch in Bielefeld zum ausflippen.

 

Saal:

  • undefinedDJ Kormac
  • DJ Timber and friends

Untertage:

  • undefinedpajouh (club!ajz/arndt-wg)
  • undefineddampflokverbot (club!ajz|m.e.a.t.a.)
  • undefinedeki

Der Eintritt beträgt 5 Euro für Studierende.

 

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